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Article: Wintertijd: is dit de beste tijd voor je slaap en gezondheid?

Winterzeit: Ist dies die beste Zeit für Ihren Schlaf und Ihre Gesundheit?

Zweimal im Jahr stellen wir in Europa die Uhren um. Im Frühjahr wird die Zeit um eine Stunde vorgestellt, im Herbst um eine Stunde zurückgestellt. Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob dieses System noch sinnvoll ist. Immer häufiger wird dafür plädiert, die Winterzeit dauerhaft einzuführen, da diese besser zu unserem Schlaf und unserer Gesundheit passen würde.

Aber wie wirken sich Sommer- und Winterzeit eigentlich auf unseren Körper aus, und warum scheint die Winterzeit für unsere innere Uhr günstiger zu sein?

Die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit

Im Herbst wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Dadurch wird die Nacht offiziell um eine Stunde länger. Viele Menschen empfinden diesen Wechsel als relativ angenehm. Das Aufstehen fällt leichter, und abends schläft man oft schneller ein.

Im Frühjahr ist es genau umgekehrt. Die Uhr wird dann um eine Stunde vorgestellt, wodurch wir faktisch eine Stunde Schlaf verlieren. Für den Körper bedeutet dies, dass er plötzlich nach einem anderen Rhythmus funktionieren muss, während Verpflichtungen wie Arbeit und Schule unverändert bleiben.

Bei vielen Menschen führt dies zu Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und einem gestörten Schlafrhythmus.

Warum gerade die Sommerzeit eine Belastung darstellt

Die Umstellung auf die Sommerzeit scheint für Gehirn und Körper am belastendsten zu sein. Wir müssen früher aufstehen, während unser Biorhythmus noch nicht darauf eingestellt ist. Das Einschlafen fällt oft schwerer, was zu Schlafmangel führt.

Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass sich der Körper nicht innerhalb von ein oder zwei Tagen daran gewöhnt. Es kann Wochen dauern, bis sich der innere Rhythmus wieder angepasst hat. Bei manchen Menschen bleiben die Beschwerden sogar den ganzen Sommer über bestehen.

Dies ist einer der Gründe, warum die Europäische Union seit Jahren prüft, ob die Zeitumstellung abgeschafft werden sollte.

Wie sieht es mit der Winterzeit aus?

Die derzeitige Winterzeit ist die mitteleuropäische Standardzeit. Im Herbst wird die Uhr in der Nacht von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. Dadurch entsteht vorübergehend mehr Zeit zum Schlafen.

Für den Körper fühlt sich dieser Übergang oft natürlicher an. Wenn jemand beispielsweise um halb acht aufsteht, empfindet das Gehirn dies so, als wäre es bereits halb neun. Das erleichtert das Aufwachen. Auch das Einschlafen am Abend verläuft meist reibungsloser, da die innere Uhr glaubt, es sei später.

Ein Nachteil der Winterzeit ist allerdings, dass es morgens später hell wird. Tageslicht spielt eine wichtige Rolle beim Zurücksetzen unserer inneren Uhr. Fehlt dieses Licht, kommt der Tag nicht so gut in Gang, vor allem bei Menschen, die früh aufstehen müssen.

Jahreszeiten und Schlaf

Von Natur aus schlafen Menschen im Winter im Durchschnitt länger als im Sommer. Das liegt meist nicht daran, dass wir früher ins Bett gehen, sondern daran, dass wir später aufwachen.

Künstliches Licht und die Nutzung von Bildschirmen spielen dabei eine große Rolle. Am Abend bleiben wir durch Beleuchtung, Handys und Fernsehen länger aktiv, während unser Körper eigentlich schon in Richtung Ruhe übergehen möchte (und sollte). Denn vergessen Sie die Faustregel nicht: Ist es draußen dunkel? Dann sollten Sie kein Blaulicht mehr ins Haus lassen.

Außerdem spielt die Temperatur eine Rolle. Im Winter ist es im Schlafzimmer oft kühler, was sich positiv auf den Schlaf auswirkt. Im Sommer sorgt die Hitze hingegen häufig für unruhige Nächte.

Was Untersuchungen zeigen

Untersuchungen des RIVM zeigen, dass die Umstellung auf die Sommerzeit mit erhöhten Gesundheitsrisiken einhergeht. Kurz nach der Zeitumstellung werden mehr Verkehrsunfälle und Herzinfarkte verzeichnet.

Nach der Umstellung auf die Winterzeit ist genau das Gegenteil der Fall. Die Zahl der Herzinfarkte und Unfälle geht vorübergehend zurück. Diese eine zusätzliche Stunde Schlaf hat also offenbar messbare Auswirkungen auf die Gesundheit.

So meistern Sie den Übergang in diese neue Lebensphase am einfachsten

Die Umstellung auf eine andere Zeit muss nicht unbedingt mit wochenlanger Müdigkeit einhergehen. Mit ein paar bewussten Anpassungen kannst du dem Körper helfen, sich schneller an den neuen Rhythmus anzupassen.

Der wichtigste Ausgangspunkt ist das Tageslicht. Natürliches Licht ist das stärkste Signal für die innere Uhr und teilt dem Körper mit, wie spät es tatsächlich ist. Indem man sich tagsüber so viel wie möglich im Tageslicht aufhält, vor allem morgens, erhält das Gehirn klare Informationen, um den Rhythmus neu abzustimmen.

Außerdem ist es hilfreich, sich sofort an die neue Zeit anzupassen. Auch wenn dies vorübergehend eine Stunde weniger oder eben eine Stunde mehr Schlaf bedeutet, passt sich der Körper schneller an, wenn man sich sofort an den neuen Rhythmus hält. Ein Aufschieben oder Ausgleichen verlängert die Anpassungsphase oft sogar.

Das „Erden“ kann dabei unterstützend wirken. Durch den regelmäßigen Kontakt der nackten Füße mit der Erde, beispielsweise bei einem Spaziergang auf Gras, Sand oder Erde, erhält der Körper beruhigende Signale. Dies kann den Biorhythmus unterstützen und hilft gleichzeitig, Stress im Körper abzubauen.

Am Abend ist es wichtig, dem Körper zu signalisieren, dass der Tag vorbei ist. Sobald es draußen dunkel wird, ist es ratsam, die Einwirkung von blauem Licht so weit wie möglich zu vermeiden. Blaues Licht hält das Gehirn aktiv und kann die Melatoninproduktion stören.

Dies kann erreicht werden, indem man abends eine Blaulichtbrille trägt oder rotes Licht nutzt. Rotes Licht wird von den Melanopsin-Rezeptoren in den Augen kaum wahrgenommen und hat daher kaum Einfluss auf den Schlafrhythmus. Für den Körper fühlt sich dies fast genauso an wie Dunkelheit.

Indem du tagsüber für ausreichend Licht sorgst und abends bewusst Dunkelheit schaffst, gibst du deiner inneren Uhr klare und konsistente Signale. Das macht den Übergang wesentlich reibungsloser und hilft dir, schneller wieder in einen gesunden Schlafrhythmus zu kommen.

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